25. Juli 2019

Fünf einfache Tipps, wie Sie Ihre Wohnung kindersicher machen

Wenn Sie Ihre Wohnung kindersicher machen möchten, weil der Nachwuchs anfängt zu laufen oder Sie ein paar Tage auf die Kinder von Freunden oder Angehörigen aufpassen müssen, gibt es gar nicht so viel zu beachten, wie man vielleicht zunächst meinen könnte. Mit einigen wenigen Tipps können Sie Ihre Wohnung innerhalb kürzester Zeit kindersicher machen.

In den folgenden 5 Tipps möchten wir auf offensichtliche Dinge wie das Wegstellen von Reinigungsmitteln, Alkohol und Glas-Gegenständen sowie das Sichern von Steckdosen nicht näher eingehen, denn das versteht sich von selbst. Bevor Sie also die Tipps umsetzen, sollten Sie mindestens einmal die komplette Wohnung mit Kinderaugen durchlaufen. Es kann dabei durchaus helfen, sich auf den Boden zu setzen und umzuschauen, welche Gegenstände und Gefahrenquellen erreichbar sind.

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Döpps: 1 2 3 5 O-barmen: 1 Talansichten: B7 A46 Laurenz Kirchplatz Wall2 Alter Markt Carnap Schloss Burg Tiere: Bienen Hühner Igel Falken: 1 2 3 Highlights Fauna: Vogelwiese Erdmännchen außen innen innen II Ameisen Dönekes: ISS Wind Ventilator

5 Tipps, wie Sie Ihre Wohnung kindersicherer machen können

Wenn Sie die offensichtlichen Gefahrenquellen beseitigt haben, können Ihnen die folgenden fünf Tipps helfen, Ihre Wohnung mit einfachen Mitteln noch kindersicherer zu machen.

Tipp 1: Ofen und Herd sichern

Grundsätzlich sind Induktionsherde die sichereren Kochfelder, denn es wird immer nur das Kochgeschirr selbst, nie aber die ganze Platte erhitzt. Dadurch reduziert sich die Verbrennungsgefahr deutlich – nicht nur für Kinder. Wenn Sie nicht direkt auf Induktion umstellen möchten, können Sie beispielsweise auch ein kleines Gitter um den Herd anbringen, damit er für das Kind unerreichbar bleibt.

Was den Kamin angeht, sollten Sie ebenfalls besonders achtsam sein. Wir empfehlen, ein Schutzgitter anzuschaffen, um den Bereich um den Kamin sicher absperren zu können, wenn Sie das Feuer anmachen. Diese beiden Gefahrenquellen sollten stets besonders gut gesichert sein, denn Verbrennungen können sehr schwerwiegende Verletzungen und bleibende Narben verursachen. Wenn Sie passende Produkte suchen, um Herd, Kamin und andere Gefahrenbereiche mit Gittern zu sichern, finden Sie Testberichte und Erfahrungswerte auf speziellen Portalen wie Kleinaberstark.

Tipp 2: Möbel und Tische sichern

Bei Möbeln und Tischen sind besonders die scharfen Kanten ein Problem. Im Falle eines Sturzes können Sie sehr gefährlich werden. Damit sich Kindern an den Ecken und Kanten nicht so leicht verletzen können, sollten Sie Kantenschutz-Produkte verwenden. Hierbei handelt es sich um selbstklebende Schaumstoff-Leisten oder Kunststoffkappen, mit denen Sie die Kanten von Möbelstücken im wahrsten Sinne des Wortes entschärfen können.

Achten Sie unbedingt auch darauf, dass alle Möbel so sicher stehen, dass auch keine Kippgefahr besteht, wenn alle Türen und beladenen Schubkästen ausgezogen sind; denn insbesondere kleine Kinder lieben es, alle Schubladen auszuziehen. Wenn Sie Schränke mit gefährlichem Inhalt wie Reinigungsmittel & Co. haben, sollten Sie sie entweder ausräumen oder mit einer Kindersicherung versehen, die einfach nachgerüstet werden kann.

Tipp 3: Treppen sichern

Treppen sollten ebenfalls gesichert werden. Das gilt auch für kurze Treppen im Flur mit nur wenigen Stufen. Am besten sichern Sie sie solange mit Treppenschutzgittern, bis das Kind sicher krabbeln und rückwärts Treppen heruntergehen kann. Einen Sturz von der Treppe gilt es unbedingt zu vermeiden. Dennoch müssen die Kleinen lernen, Treppen und die Gefahr zu erkennen und sie zu meistern. Sie sollten aber immer gemeinsam üben und das Kind nie alleine zu Treppen krabbeln lassen.

Tipp 4: Freistehende Gegenstände sichern

Wenn Sie freistehende Gegenstände wie Dekofiguren, Stehlampen, Elektro-Heizkörper oder auch Standventilatoren haben, sollten Sie unbedingt deren Standfestigkeit nochmals überprüfen. Im Zweifel – wenn sie zu wackelig sind – sollten Sie sie außerhalb der Reichweite von Kindern aufstellen. Das gilt natürlich insbesondere für Gegenstände, die zerbrechlich sind. Im Idealfall stellen Sie sie in einem Raum auf, der für das Baby nicht zugänglich ist oder Sie platzieren Sie so, dass das Kind sie keinesfalls erreichen kann.

Tipp 5: Pflanzen sichern

Bei Pflanzen sollten Sie besonders vorsichtig sein. Es geht dabei nicht nur um die Kippgefahr. Besonders Pflanzen in Wohnung und Balkon haben häufig gedüngte Erde oder Granulat, das gesundheitsschädlich sein kann. Natürlich sind auch Übertöpfe eine Gefahr, wenn sie zerbrechlich sind. Auch kann es sein, dass eine Zierpflanze giftig ist und Sie wissen davon nichts. Klären Sie daher alle Eventualitäten ab, vergewissern Sie sich, dass Pflanze und Erde ungiftig sind und stellen Sie die Pflanze im Zweifel in einen anderen Raum oder irgendwo ab, wo das Kind sie nicht erreichen kann.


        
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