1. September 2022

Poker verstehen und kennenlernen

Poker ist für viele Menschen nicht nur ein Spiel, sondern gehört zur Kultur dazu. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass die Geschichte des Pokers bereits über 1000 Jahre zurückreicht.

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Poker verstehen ©unsplash.com

Historiker sind sich uneinig, wo Poker, wie wir es heute kennen, seine genauen Ursprünge hat. Einige sagen, dass es auf ein Domino-Kartenspiel zurückzuführen sei, welches von einem chinesischen Kaiser gespielt wurde. Andere wiederum sind der Meinung, es sei eine Variante des persischen Kartenspiels „As Nas“. Basierend auf dem spanischen Spiel „Primero“, hat sich im 17. Jahrhundert in Frankreich „Poque“ – auf Deutsch „Pochen“ – durchgesetzt. Das Spiel wurde damals von französischen Kolonisten in Siedlungen gebracht. Darunter Nordamerika, New Orleans und die unmittelbare Umgebung. Von dort aus breitete es sich massiv aus, aber vorangehend auf Flussschiffen, da die Crew es gerne als Zeitvertreib spielte. Schließlich wurde das Spiel in den 1870er und 1880er Jahren zu einem festen Bestandteil in Wildwest-Saloons und 1871 wurde Poker durch Königin Viktoria auch in Europa eingeführt.

Regeln, die man als Einsteiger unbedingt wissen sollte.

Wie bei jedem anderen Spiel, so gibt es auch beim Poker gewisse Regeln, an die sich die Spieler halten müssen. Die Pokerregeln sind allerdings gar nicht so kompliziert wie man anfänglich denkt. Beim Poker gewinnt der Spieler mit der besten Hand. In einigen Fällen kann ein Spiel allerdings auch durch gutes Bluffen gewonnen werden, was jedoch etwas Übung erfordert. Beim Poker gibt es verschiedene Hände, beziehungsweise Kombinationen aus Zahlen und/ oder Farben, die jeweils unterschiedlich erstrebenswert sind.

Der „Royal Flush“ stellt dabei die seltenste Hand dar und setzt sich aus dem „Straight Flush“ und der Folge von 10 bis zum Ass zusammen. Der Straight Flush ist nur einen Rang unter dem Royal Flush und wird mit einer beliebigen Zahlenfolge gebildet, die die gleiche Farbe hat.

Bei „Texas Hold’em“, der populärsten Variante von Poker, bekommt jeder Spieler zu Beginn zwei verdeckte Karten, sogenannte Taschenkarten. Es folgt eine Runde von „Pre-Flop“ Einsätzen. Die Spieler können zwischen verschiedenen Optionen Wählen: Setzen, Mitgehen, Erhöhen oder Aussteigen. Danach beginnt das Spiel dann richtig und der „Flop“ wird eingeläutet. Er ist die erste Runde in einem Pokerspiel und dort werden die ersten drei Gemeinschaftskarten ausgeteilt. Anschließend folgt eine Setzrunde, bei der Spieler wieder vor die Wahl gestellt werden, ob sie mitziehen wollen oder nicht. Die nächste Runde wird auch „Turn“ genannt. Bei diesem wird eine weitere Gemeinschaftskarte – und somit die vierte – aufgedeckt. Abermals folgt eine Setzrunde, bevor der letzte Abschnitt des Spiels beginnt: der „River“. In der Runde wird schließlich die letzte Gemeinschaftskarte aufgedeckt und nachdem jegliche Aktionen abgeschlossen sind, müssen die Spieler nun ihre Hände zeigen. Der Spieler, der die Ranghöchste Pokerhand hat, gewinnt das Spiel.

Poker kennenlernen ©pixabay.com

Die verschiedenen Varianten des Pokers.

Texas Hold‘em

Texas Hold’em ist die populärste Art Poker zu spielen und das Schöne ist, dass es dort auch noch einmal unterschiedliche Spielweisen gibt. Die Varianten von Texas Hold’em sind: No Limit, Pot Limit und Fixed Limit. No Limit gilt als die reinste Pokerart und daher wird das Main Event der World Series of Poker (WSOP) auch mit dieser Variante ausgetragen. Es gibt jedoch noch viele weitere Möglichkeiten, Poker zu spielen.

Omaha Hold‘em

Anhand des Namens kann man bereits erahnen, dass sich diese Variante nicht sonderlich von Texas Hold’em unterscheidet. Der größte Unterschied ist, dass man bei „Omaha Hi“ vier anstelle von nur zwei Handkarten erhält. Omaha kann man auch mit der außergewöhnlichen Variante Hi-Lo spielen die allerdings etwas schwieriger zu lernen ist.

Stud

Bei dieser Pokerart erhält der Spieler sowohl verdeckte Handkarten als auch offene. Die erste Runde beginnt mit zwei verdeckten und einer offenen Karte. Die danach folgenden Karten sind, bis auf die letzte, alle offen einsehbar. Stud kann auch noch mit einigen anderen Varianten gespielt werden, bei denen der Spieler lediglich gegen einen Dealer antritt. Diese Arten nennen sich: Tropical, Oasis und Caribbean Stud. Bei diesen Pokerarten braucht man meist mehr Glück als Können.

Draw

Bei den Draw Poker Varianten hat der Spieler die Möglichkeit, seine Karten auf der Hand auszutauschen und diese Pokerform gehört zu den ältesten. Bei einem Spiel erhält jeder fünf Handkarten, die nach der ersten Wettrunde untereinander getauscht werden müssen. Je nachdem, was für eine Variante man spielt, kann es sein, dass man entweder zwischen ein und drei Karten oder gar alle tauschen muss.

Razz

Ist man ein Fan von Seven Card Stud, so wird man vielleicht auch die Raz Open Face Variante von Poker mögen. Im Grunde ist diese Form identisch mit Seven Card Stud, mit der einzigen Ausnahme, dass nicht das höchste, sondern das niedrigste Pokerblatt gewinnt. Obwohl man es auch nur als „umgekehrtes“ Poker bezeichnen könnte, gibt es allerdings ein paar andere feine Regeln und auch seine Strategie muss man demnach hier etwas anpassen.

Open Face Poker

Dies ist eine noch recht neue Art Poker zu spielen und ist eine Modifikation des Chinese Poker. Man kann es in vielen unterschiedlichen Varianten genießen: Pineapple, Pineapple 2-7, Progressive Pineapple Turbo und Double Deck. Die Anzahl der Karten beträgt in einem Spiel insgesamt 53 und die Spieler müssen aus 13 Karten jeweils drei Blätter bilden – zwei mit fünf und eine mit drei Karten. Um zu gewinnen, muss man sich Einheiten erspielen.

H.O.R.S.E.

Diese Form Poker zu spielen, setzt sich aus unterschiedlichen, hier bereits aufgeführten Varianten zusammen. Texas Hold’em, Omaha Hold’em Hi-Lo, Razz, Seven Card Stud und Seven Card Stud Hi-Lo bilden die Mischung von H.O.R.S.E. Poker. Klingt kompliziert und das ist es auch, da man alle diese Arten von Poker natürlich beherrschen muss, um diese Pokerform spielen zu können.

Poker und die Pop Kultur

Auch in heutiger Pop Kultur ist Poker sowohl in bekannten Filmen, im Fernsehen als auch in der Musik vertreten. Der Kulturhit James Bond ist beim Film „Casino Royale“ beim Poker mit von der Partie und muss sich in einem spannenden Showdown gegen Le Chiffre beweisen. Auch „Solo“, ein Film über die Geschichte von Han Solo, wie er an sein berühmtes Raumschiff kam, befasst sich überraschenderweise ebenfalls mit Poker. In einer Szene wird mit vielen skurrilen und einzigartigen Charakteren gemeinsam am Tisch Poker gespielt. Gerade der ungewöhnliche Twist macht das Pokerspiel in dem Film jedoch zu etwas besonderem.

Ebenso im Fernsehen tritt Poker in einem weiteren fiktiven Sci-Fi Werk auf. In „Star Trek: The Next Generation“ gibt es eine wundervolle Pokerepisode, die impliziert, dass Poker auch in ferner Zukunft weiterhin sehr beliebt sein wird. Eine etwas gemütlichere Sicht auf Poker und vor allem der Spaß und die gute Gesellschaft wird in „Friends“ behandelt. Dort treffen sich die Charaktere öfter mal auf ein gemütliches Poker Spiel, bei dem viel getratscht und gelacht wird.

Dass man beim Pokern ein „Poker Face“ braucht, weiß nicht nur Lady Gaga. Bei ihrem gleichnamigen Hit aus 2008 befasst sich die Pop-Ikone ebenfalls mit dem Thema und sorgt auch heute bestimmt noch für Ohrwürmer. Ein Klassiker, der bei keinem Poker Abend fehlen darf, ist Kenny Rogers „The Gambler“. Das Lied erzählt die Geschichte eines gewieften Spielers, der auf sein Köpfchen vertraut und nicht von seinem Motto abweicht. Ein Spieler, der weiß, was wann, wie und warum getan werden muss, selbst wenn es das Akzeptieren eines verlorenen Spieles ist.

Egal, ob Poker für Sie einfach nur ein Zeitvertreib, oder aber eine große Leidenschaft ist, die Geschichte und Regeln rund um das Spiel sind so faszinierend wie einzigartig und prägen nicht umsonst unsere Kultur bereits jahrelang.


 

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