25. Juli 2019

Mit Kindern sicher im Auto – worauf Sie bei Kindersitzen achten sollten

Beim Kauf eines Kindersitzes gibt es viel zu beachten, denn die Unterschiede zwischen den Modellen sind sehr groß. Letztendlich kommt es darauf an, dass er sicher, langlebig, bequem und zum Alter des Kindes genau passend ist. Worauf Sie dabei achten müssen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

Die richtige Kindersitz-Gruppe wählen

Bei Kindersitzen unterscheidet man im Gegensatz zu Babyschalen zwischen vier gängigen Gruppen, die jeweils für ein anderes Alter konzipiert sind. Im Folgenden haben wir die Gruppen für Sie zusammengefasst.

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Döpps: 1 2 3 5 O-barmen: 1 Talansichten: B7 A46 Laurenz Kirchplatz Wall2 Alter Markt Carnap Schloss Burg Tiere: Bienen Hühner Igel Falken: 1 2 3 Highlights Fauna: Vogelwiese Erdmännchen außen innen innen II Ameisen Dönekes: ISS Wind Ventilator

Autositz Gruppe 0:

Ein Kindersitz der Gruppe 0 ist ideal für Kinder mit einem Gewicht von bis zu 18 kg geeignet. Er lässt sich mit oder entgegen der Fahrtrichtung montieren, wobei die Montage entgegen der Fahrtrichtung empfehlenswerter ist, da dies für einen höheren Schutz sorgt. Meist wird nach der Babyschale aber direkt auf einen Kindersitz der Gruppe 1 umgestiegen.

Autositz Gruppe 1:

Ein Kindersitz Gruppe 1 kann ebenfalls für Kinder bis zu einem Gewicht von 18 kg genutzt werden, ist aber etwas größer als ein Kindersitz der Gruppe 0. Daher ist er erst für Kinder ab etwa 9 Kilogramm zugelassen. Er überschneidet sich daher mit dem Gruppe 0 Kindersitz. Auch sie können in beide Richtungen montiert werden.

Kindersitz Gruppe 2/3:

Ein Kindersitz der Gruppen 2 und 3 kommt nach einem Gruppe 1 Kindersitz zum Einsatz. Er ist ideal für Kinder mit einem Gewicht zwischen 15 und 36 kg und kann damit bis zu einem Alter von 12 Jahren bzw. bis zu einer Größe von 1,50 m genutzt werden. Da er sehr lange genutzt wird, sollte er besonders hochwertig verarbeitet sein.

Kindersitz Gruppe 1/2/3:

Ein Kindersitz der Gruppen 1, 2 und 3 ist ein Kombi-Kindersitz, der sich variabel verstellen lässt. Er kommt direkt nach der Babyschale zum Einsatz und kann bis zu 12. Lebensjahr genutzt werden. Solche Sitze werden sehr lange genutzt und sind häufig etwas teurer als Kindersitze der Gruppen 0, 1 bzw. 2 und 3. Achten Sie auch hier auf eine sehr hochwertige Verarbeitung.

Das ideale Befestigungssystem

Es gibt für Kindersitze verschiedene Befestigungssysteme. Die wichtigsten möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Isofix

Isofix ist ideal, wenn Ihr Fahrzeug dieses unterstützt. Dabei wird der Sitz über ein Klick-System fest mit der Karosserie des Fahrzeugs verbunden. Das ist besonders sicher.

Gurt-Befestigung

Praktisch alle Kindersitze können einfach mit dem 3-Punkt-Gurt-System des Autos befestigt werden. Ist nach hinten hin aber keine Versteifung über ein System wie Isofix vorhanden, kann der Sitz leicht nach links und rechts verrutschen oder sich während der Fahrt bewegen. Im Falle eines Unfalls bietet es einen geringeren Schutz, wenn der Kindersitz nur mit dem Gurt fixiert ist.

i-Size

Das i-Size Fixierungssystem ermöglicht es, Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten sicher entgegen der Fahrtrichtung zu fixieren. Dies sorgt für einen deutlich besseren Schutz der Wirbelsäule. Die meisten Isofix-Kindersitze bieten diese Möglichkeit.

Die Sicherheit geht immer vor

Beim Sicherheitsfaktor sollten Sie neben der Art der Befestigung unbedingt auch darauf achten, dass ein ausreichender Seitenaufprallschutz vorhanden ist. Insbesondere auch der Kopfbereich sollte durch passende Seitenpolster sicher geschützt sein. An dieser Stelle haben Kombi-Kindersitze der Gruppe 1/2/3 häufig Schwächen, da durch die Größenverstellung mitunter Schwachstellen im Bereich des Seitenaufprall-Schutzes entstehen. Achten Sie unbedingt darauf, wenn Sie einen Kombi-Kindersitz kaufen. Testberichte und Empfehlungen können hier weiterhelfen.

Idealerweise können Sie die Kopfstütze verstellen und den Kindersitz in eine Liegeposition bringen, wenn das Kind eingeschlafen ist. Dies sorgt auch im Schlaf für die höchstmögliche Sicherheit. Wenn Sie zusätzliche Sicherheit für den Halt des Kindersitzes möchten, kann eine sogenannte Belted Base empfehlenswert sein. Hierbei ist eine Basisstation vorhanden, die zusätzlich mit einer Bodenhalterung versehen ist. Gängig ist dies beispielsweise auch bei Babyschalen. Für viele Kindesitze sind solche Basisstationen optional erhältlich.

Achten Sie beim Thema Sicherheit auch darauf, dass der Kindersitz gemäß der ECE-Norm R44/04 geprüft ist. Ausschließlich Kindersitze, die diese Norm erfüllen, sind in Deutschland zugelassen.

Das beste Zubehör

Für viele Kindersitze erhalten Sie optionales Zubehör, das die Sicherheit und die Passgenauigkeit erhöhen kann. Hier sind insbesondere die Sitzverkleidung oder der bereits angesprochene Stützfuß zu erwähnen. Auch Nackenstützen, eine Anti-Schwitz-Auflage oder ein Sonnenschutz sind sinnvolle Extras, die sich aber nur bedingt auf die Sicherheit, sondern eher auf den Komfort auswirken.


        
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